
Mit einem einseitigen Lean Canvas hältst du Nutzenversprechen, Zielgruppen, Kanäle, Kosten und Risiken kompakt fest, ohne dich in Präsentationen zu verlieren. Das Format zwingt zu klaren Annahmen und erleichtert Gespräche mit Auftraggebern, weil Entscheidungen sichtbar werden. Auch für Home‑Gigs passt es hervorragend, da es beschränkt verfügbare Zeit, Budgets und persönliche Kapazitäten realistisch abbildet.

Formuliere Anforderungen als kurze User Stories mit präzisen Akzeptanzkriterien, damit keine versteckten Erwartungen übrig bleiben. Nutze Beispiele statt vager Adjektive, priorisiere strikt und trenne Muss von Nett‑zu‑haben. So lässt sich Umfang steuern, Tests ableiten und Kommunikation entspannen. Ein kleiner Glossarabschnitt in deinem Repo verhindert Missverständnisse und beschleunigt Abstimmungen erheblich, besonders wenn asynchron kommuniziert wird.

Plane Meilensteine mit bewusst eingeplanten Puffern, um Optimismus‑Bias auszugleichen und unvorhersehbare Abhängigkeiten abzufedern. Visualisiere Abläufe in einer simplen Zeitachse, teile regelmäßig Fortschrittssignale und bestätige Änderungen schriftlich. So bleibt Vertrauen stabil, auch wenn Prioritäten wechseln. Kunden schätzen transparente Entscheidungen, und du sicherst dir ruhige Wochenenden, weil nur Verbindliches im Kalender landet.